Donnerstag, 19. März 2009
Ein guter Begleiter, Logbucheintrag 1. Offizier Daniel P.
Gemeint ist hiermit nicht nur meine Frau, ohne die ich erst gar nicht nach Indien gefahren wäre, sondern über Daniela und den Lonely Planet Reiseführer hinaus auch noch ein zweites und äußerst lesenswertes Buch, das ich während der Reise las: Ilija Trojanow - Der Sadhu an der Teufelswand mit gesammelten Reportagen aus einem anderen Indien. Neben der Philosophie des Straßenverkehrs (Ich hupe, also bin ich) hilft dieses Buch mit seinen Episoden über Feste, Natur, Reisen und Kultur, Bombay und Kalkutta, Indien in seiner Vielfalt und in einem ganzheitlichen Spektrum zu betrachten und nicht nur die negativen Stereotype zu vorschnell oder vorurteilhaft zu übernehmen. Die Slums in den Großstädten zum Beispiel oder das Verkehrschaos sind dabei nicht lediglich als eine Ansammlung von Armut, Elend und Gestank zu sehen, sondern vor allem auch als eine von der Regierung für ihre Bürger akzeptierte Lebensform! Noch gibt es sie nicht, die besseren Alternativen und jeder betrachtet diese Zustände auf seine eigene Weise. Auch Hollywood hat sich ja mit Slumdog Millionaire dem Thema angenommen und Zyniker aus der indischen Comedyszene skandieren man solle ruhig noch weitere Slums bauen oder sich entwickeln lassen, wenn dafür sogar schon Oscars verliehen werden...
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